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"Wenn Du schneller lesen lernen willst, musst Du etwas Zeit investieren - zumindest so viel Zeit, wie dieses Training dauert. Danach brauchst Du keine zusätzliche Zeit, sondern wendest die Techniken an, wenn Du ohnehin liest. Die Umstellung wird Dir leichter fallen, wenn Du Klarheit über das WOZU hast. Dein WOZU brauchst Du ebenfalls, um gute Leseziele zu definieren. Ein kraftvolles WOZU hat auch eine emotionale Ebene."

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Mache für Dich zur Selbstkontrolle einen Eingangstest, damit Du einen Vorher-Nachher-Vergleich hast.

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Wenn Du entspannter lesen willst, dann überlege Dir, ob Du für den Genuss und die Entspannung lesen oder ob Du Informationen aus Texten filtern willst.

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Grundsätzlich ist es effizient, wenn Du für verschiedene Texte unterschiedliche Lesetechniken beherrschst. Unterscheide zwischen Genuss-Lesen und Schnell-Lesen, das entspannt.

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Es gibt einen Unterschied zwischen vorbewusster Informationsaufnahme und bewusster Wahrnehmung.

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Die bekannte Metapher vom Eisberg mathematisch ausgedrückt :)

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Du nimmst so viel mehr Informationen unbewusst auf als Du bewusst wahrnehmen und verarbeiten kannst. Daher brauchst Du einen Filter. Er hilft Dir, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Der Filter ist das Retikuläre Aktivierungssystem (RAS).

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Um Wesentliches sehr schnell aus Texten zu filtern, brauchen wir beides. Der bewusste Verstand kann dem Unbewussten vorgeben, worauf der Fokus liegen soll.

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Willst Du beim Lesen Informationen verarbeiten, dann ist es hilfreich zu wissen, ob Du überhaupt offen dafür bist. Mechanisches Lesen, ohne sich was zu merken, ist Zeitverschwendung.

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Prüfe immer wieder, ob Du innere Widerstände gegen das hast, was Du gerade lesen willst oder sollst. Nimm die Widerstände ernst. Der Effizienz-Check hilft Dir dabei.

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Schreibende haben beim Verfassen von Fachtexten bestimmte Punkte im Kopf, die sie erläutern wollen. Diese Punkte entsprechen niemals exakt den Punkten, die Du von einem Text erfahren willst. Du hast spezifische Vorwissen, Interessen oder Schwerpunkte. Es ist meist illusorisch, einen längeren Fachtext mit einmaligem Lesen zu 100% zu verstehen und zu verarbeiten. (Es sei denn, Deine Lernkurve ist sehr flach, weil Du fast alles schon weißt.)

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"Scannen" ist eine Basis-Schnell-Lese-Übung. Wenn Du sie das erste Mal machst, sieh es als Spiel, als Experiment.

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Bevor Du Dich ins Lesen vertiefst, stelle Dir voller Ruhe die Frage, welche Leseziele Du verfolgst. Effektives Lesen bedeutet, zielgerichtet zu lesen. Effizientes Lesen heißt, schnell die wesentlichen Informationen zu filtern. Für beides sind Leseziele unabdingbar.

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Leseziele können hierarchisch gesehen werden, vom Allgemeinen ins Detail übergehend. Sie können sich auch nach dem Verwendungszweck der Information richten. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Leseziele zu definieren. Wichtig ist, dass Du Dir Ziele überlegst.

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Die ideale Wissensaneignung sähe so aus: Autor:innen wissen exakt, welches Vorwissen Du zu einem Thema hast. Deine Wissenslücken zu Definitionen, Hintergründen oder Modellen beantworten sie genau so, dass Du nach dem Lesen eine Lernkurve von 100% hast. Beim Lesen dieses Textes fühlst Du Dich weder über- noch unterfordert...

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Das Wichtigste ist: Passe die Lesegeschwindigkeit und auch die Lesetechnik an Dein Leseziel an.

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Im Lauf des Lebens haben sich Deine Leseskills vermutlich verändert. Es gibt 3 Stufen der Lesekompetenz: 1. Vokalisation 2. Subvokalisation 3. Schnell-Lesen

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Dies sind die häufigsten Lesebremsen: - Lesen ohne Ziel - Rücksprünge - Suchen der nächsten Zeile - Subvokalisation - zu kleine Fixationsspanne

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Selbsterfahrung. Beobachte, was Deine Augen beim Lesen tun.

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Schnell-Lese-Techniken erhöhen die Mechanik des Lesens. Noch schneller liest Du allerdings, wenn Du Dich mit Lesezielen auseinander setzt.

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Nimm ein Stück weißes Papier. Decke damit das ab, was Du schon gelesen hast, von oben nach unten. Die Hand führt die Augen. So verhinderst Du Rücksprünge und die Augen haben Orientierung.

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Nutze eine Lesehilfe, die Deine Augen führt, damit sie Orientierung haben und Du fokussiert bist. Nutze dafür einen Finger, Stift, Schaschlikspieß oder ein Mikadostäbchen. Führe den Finger s-förmig über die Seite. Sei überrascht, dass Du den Inhalt erfassen kannst, selbst wenn der Finger sich beim unteren S-Schwung "rückwärts" bewegt.

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Bei dieser Lesetechnik trainierst Du Deine Fixationsspanne und nutzt auch Dein peripheres Sehen. Sie ist geeignet für Bücher mit nicht zu breitem Drucksatz. Du blickst auf das zweite und vorletzte Wort jeder Zeile. Die Augen haben also 2 Fixationspunkte pro Zeile. Du liest den Text dazwischen mit einem entspannten, peripheren Blick.

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Diese Lesetechnik ist für Bücher mit breiterem Drucksatz gut geeignet. Unterteile mit den Augen die Seite in Spalten. Überlege Dir, wie breit eine Spalte sein sollte, damit Du den Inhalt pro Zeile bequem erfassen kannst. Vermutlich werden es zwei oder drei Spalten sein. Dann blicke bewusst in der ersten Zeile auf die Mitte der ersten Spalte und erfasse den Inhalt. Springe nun mit den Augen in der ersten Zeile auf die Mitte der zweiten Spalte und so fort. Klingt geschrieben komplizierter als es ist.

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Hast Du ein gutes Rhythmusgefühl? Und hast Du vielleicht sogar schon mal mit einem Metronom musiziert? Egal ob die Antwort ja oder nein lautet: Diese Technik ist zum Üben bestens geeignet. Das Metronom gibt den Takt vor. Mit jedem Schlag beginnst Du eine neue Zeile zu lesen, egal ob Du die vorige Zeile bereits zu Ende gelesen hast oder nicht. Du wirst nach kurzer Zeit die Lesegeschwindigkeit dem Metronom anpassen.

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Hier ist ein Experiment, das viele Menschen sehr verblüfft. Es ist ganz einfach, das eigene Tempo zu beschleunigen! 1. Du liest 2 Minuten lang ganz normal einen Text. 2. Du liest den Text 2 Minuten lang weiter und zwar doppelt so schnell wie vorher. 3. Wieder liest Du 2 Minuten lang ganz normal. Diesmal wirst Du im Vergleich zur ersten Runde bemerken, dass Du das Tempo beschleunigt hast!

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Eine Studie hat nachgewiesen, was ich schon lange mit meinen Teilnehmenden beobachten konnte: Wer regelmäßig schneller hört, liest automatisch ebenfalls schneller. Erhöhe in Podcasts und YouTube bei Wortbeiträgen die Wiedergabegeschwindigkeit. Beginne mit einer deutlich schnelleren als gewohnten Geschwindigkeit, zB 2x und höre Dich ein paar Minuten hinein. Danach reduzierst Du die Wiedergabegeschwindigkeit und hörst weiter. So gewöhnst Du Dich an schnelleres Hören

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Für lange Mails empfehle ich Dir, Deine Fixationsspanne zu nutzen. Mache dafür das Mailfenster so schmal, dass es genau Deiner persönlichen Fixationsspanne entspricht. Die perfekte Breite des Mailfensters hast Du dann gefunden, wenn sich Deine Augen nicht innerhalb einer Zeile von links nach rechts bewegen müssen, sondern Du jede Zeile mit einem Blick erfassen kannst.

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Die beste Technik ist nichts wert, wenn Du sie nicht anwendest. In diesem Video zeige ich Dir eine grundlegende Erfolgsaufgabe. Jeder Schnell-Lese-Prozess beginnt mit folgenden 3 Schritten: 1. Finde Dein Leseziel 2. Prüfe, ob Du offen bist für neue Informationen (Effizienz-Check) 3. Wende alle Lesetechniken an, die gerade passen.

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Mit der Art und Weise, wie Du in der Schule gelernt hast, Texte zu lesen, kommst Du in der Uni nicht mehr weiter. Probiere mal folgende Vorgehensweise: 1. Leseziel definieren und Effizienz-Check machen 2. Scannen für Überblick 3. Summary und ersten Teil der Einleitung lesen 4. Schluss/Zusammenfassung/Fazit lesen 5. Ersten Satz jedes Absatzes lesen

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Beide Varianten haben ihre Einsatzgebiete und ihre Vor- und Nachteile. Bei den beiden Kriterien Lesbarkeit und Wohlfühlfaktor schneiden Papierbücher besser ab.

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Es gibt verschiedene Kategorien von Lernen. Lernen von neuen Informationen benötigt 1. Relevanz (Sinn und positive Emotionen) 2. Entspannung (im Stressmodus kann das Gehirn sich nicht gut neue Informationen merken)

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Je mehr Sinne neue Informationen aufnehmen, desto besser kannst Du sie Dir merken. Folgende Werte haben Studien ergeben. Wir merken uns durch... - Vortrag (nur Hören): 20% - Bilder (nur Sehen): 30% - Vortrag und Bilder: 50% - Kollaboration und Reden: 70% - Aktive Selbststeuerung: 90%

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Neue Informationen brauchen irgendeinen "Andockpunkt". Wenn etwas völlig neu ist und Du noch gar keine Anknüpfungspunkte hast, dann wird es Dir schwer fallen, Dir das zu merken. Ist Dein Wissensnetz in einem anderen Bereich sehr dicht geknüpft, lernst Du Neues leichter.

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Meinst Du es ernst mit dem Schnell-Lesen? Dann teste Dich zum Abschluss und vergleiche das Ergebnis mit dem Eingangstest.

Astrid Brüggemann

Astrid Brüggemann las sich durch viele Bücher. Als Industriekauffrau absolvierte sie verschiedene Fernstudien, studierte dann an der LMU Germanistik (M. A.) und wurde schließlich Betriebswirtin (IWW der FernUni Hagen).  

Parallel dazu arbeitete sie 2 Jahrzehnte in einer Bank und hat 2 mittlerweile erwachsene Kinder. Schließlich hat sie ihre Begeisterung für das Lernen und Lesen zum Beruf gemacht:  Seit 2014 ist sie Lerncoach in eigener Praxis und zeigt Studenten und Erwachsenen, wie sie erfolgreicher lernen und schneller lesen. Mit modernen gehirngerechten Methoden ist es möglich, unser Leseverhalten zu revolutionieren und die Behaltensleistung zu steigern. Das reduziert Stress und erleichtert ein effizientes Arbeiten im Flow.  

Sie ist sie Professional Member der German Speaker Association und hat in den letzten Jahren mehrere hundert Vorträge gehalten, vor allem über die Themengebiete „Schneller lesen“ und „Effizienter Lernen“.  
Astrid Brüggemann ist ausgebildete Schnell-Lese-Trainerin, hat all ihre Erfahrungen gebündelt und ihre eigene Methode Motion Reading® entwickelt. Sie lehrt Motion Reading in Firmen und in öffentlichen Trainings und liebt es, Menschen mit schnellerem Lesen mehr Leichtigkeit zu schenken.

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